_Wichtige Nachrichten und Termine!_

Ab jetzt müssen wir die Mitglieder vom Planungsausschuß der Regionalbehörde persönlich davon überzeugen, dass die Erweiterung des Regionalplans am Goldkanal keine Sinn macht und nur zukünftige Konflikte verursacht.

Gemeinderatssitzung vom 19.9.2011 im Bürgerhaus; Resümee

Aus der Sicht der Initiative kann die Gemeindratssitzung durchaus als gute Hoffnung gewertet werden, nicht nur die ca. 250 Besucher sondern auch die Gemeindevertreter ließen in der Tat keinen Zweifel aufkommen das am Goldkanal so wenig wie möglich Sand und Kies entfernt werden darf wie nur irgendwie möglich ist. Am liebsten keinen :))
Herr Dr. jur. Gerd Hager vom Regionalverband sammelte nach seiner Stellungnahme Argumente wie Hochwasserschutz, Naherholungsgebiete, verwaiste Altlasten, Lärm und Freizeitaktivitäten, Springende Steine, Kiesabbau in Verländungszonen im Rhein usw. welche er im kommenden Dezember zur Beschlussempfehlung prüfen und beratschlagen will.
Der Rechtsbeistand der Gemeinde sprach von Gegenwehr bei einem möglichen Enteignungsverfahren. Wir sehen mit großen Erwartungen auf die im Dezember erscheinenden, verkleinerten Vorrangsgebiete!

Wann ist Morgen, eher früher oder zu spät?

Philosophie sollte man den Menschen überlassen die sich damit beschäftigen, im konkreten Fall muß schon jetzt mit dem Widerstand gegen die Planung des Landes begonnen werden da unsere Rechtsordnung dies so vorschreibt.
Wir sehen in keine rosige, sondern in eine vom Baggersee erfüllte Zukunft.

Was unsere Väter oder Großväter vor Jahren erschaffen haben, von uns erhalten und gepflegt wird, durch Investitionen, auch von Land, verbessert wurde und wir, soll nun, nach dem Willen unserer Landesväter nur für die Sicherung der Rohstoffe Sand und Kies einfach so dem Bagger zum Opfer fallen?

Wir sagen Nein!

Wir alle, welche Schweiß und Blut, Tränen oder Freude hier erlebt haben, wollen, dass wie unsere Väter auch unsere Kinder und Enkelkinder einen Ort haben wo der Mensch noch Mensch ist. Einigkeit und Brüderlichkeit und Freiheit noch Werte sind und nicht nur Worte für Politiker oder Kiesindustrie. Dieser Ort, vielleicht das letzte Fleckchen Natur, in einer Kulturlandschaft, soll verschwinden?

Nein!

Diese Natur von Rhein geformt, soll so bleiben wie sie Ist.

Der Kies bleibt hier!